Suche
nach Kursen
 Aktien
 Fonds
 Zertifikate
 Optionsscheine
 Optionen & Futures
nach Artikeln
alle Artikel
nur Analysen
nur News
als Quelle
 
WKN/ISIN/Symbol/Name

Login Depot + Forum
 
Passwort vergessen?


hier klicken zur Chartansicht    
Aktuelle Kursinformationen (XETRA)
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
19,58 € 19,74 € -0,16 € -0,81 % 24.04/17:35
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0007480204 748020 -   € -   €
 
 
 

Deutsche EuroShop halten


09.10.2009
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, stuft die Aktie der Deutschen EuroShop (ISIN DE0007480204 / WKN 748020) von "kaufen" auf "halten" herab.

Die Deutsche EuroShop beteilige sich ausschließlich an Shoppingcentern mit einer vermietbaren Fläche ab 20.000 Quadratmeter und strebe dabei jeweils einen Mehrheitsanteil an. Jedes Shoppingcenter habe so genannte "Magnetmieter", diese würden auf die Kunden besonders attraktiv wirken und die Akzeptanz des Centers erhöhen. Neben diesen Mietern hätten die Center noch mindestens weitere 80 Mieter. Mit dieser Vielfalt werde die Abhängigkeit gegenüber einzelnen Mietern verringert. Beim Zukauf neuer Objekte sollte eine Nettoanfangsrendite von derzeit mindestens 6,0% erzielt werden. Nach Erachten der Analysten habe das Unternehmen Reserven in Höhe eines niedrigen dreisteiligen Millionenbetrages, um das Portfolio weiter auszubauen.

Zum Halbjahr sei der Umsatz mit 63,0 Mio. EUR im Rahmen der Analystenerwartungen ausgefallen. Die Bestandscenter hätten ein Umsatzwachstum von 1,4% verbuchen können. Auch die EBIT-Ebene sei mit 53,8 Mio. EUR nicht überraschend gewesen. Unter dem Strich sei es im zweiten Quartal zu keiner Eintrübung der operativen Entwicklung gekommen. Die Deutsche EuroShop sehe aktuell keine Probleme, dass Mieter systematisch ihre Miete nicht mehr zahlen würden. Aktuell habe man weit mehr als 1.600 Mieter. Der Vermietungsgrad liege bei über 99%.

Zu Beginn des dritten Quartals habe das Management das Kapital der Gesellschaft um 10% erhöht, was zu Zuflüssen in Höhe von 67 Mio. EUR geführt habe. Mit den eingehenden Geldern habe man kleinere Kredite abgelöst, wodurch das Unternehmen die Kosten senken und zudem eine noch solidere Finanzstruktur darstellen könne. Zum Halbjahr (vor der Kapitalerhöhung) habe die Eigenkapitalquote solide 47,4% betragen.

Die letzte große Akquisition stelle die Anteilserhöhung am Center in Kassel dar. Hier habe das Unternehmen einen Anteil von 50% gekauft und halte nun 90% der Anteile. Der Teilumbau des Centers laufe und solle Ende 2009 abgeschlossen werden.

Die Unternehmensstrategie sei nach Erachten der Analysten klar nachvollziehbar. Einerseits würden stabile Cash-flows durch die Bestandscenter erwirtschaftet, um nachhaltige und steigende Dividenden zahlen zu können. Die Einkünfte würden durch den Betreiber ECE optimiert.


Das Management strebe einen weiteren Bestandsausbau durch geeignete Maßnahmen und weitere Zukäufe an. Durch die hohen Dividendenzahlungen der Gesellschaft sei der Ausbau des Portofoliowachstums nur über Kapitalerhöhungen möglich. Vor diesem Hintergrund sei auch die letzte Kapitalerhöhung zu sehen. Ein Teil der Gelder sollte in den Ausbau des Main-Taunus-Zentrums sowie der Center in Kassel und Dresden fließen. Ob und wo in neue Shoppingcenter investiert werden solle, sei noch offen. In den nächsten Quartalen könnte es mehr Möglichkeiten geben, Objekte zu erwerben, bei denen der Alteigentümer zum Beispiel Finanzierungsprobleme habe.

Die Guidance für das Gesamtjahr sei zu den Quartalszahlen zum wiederholten Male bestätigt worden. Der Umsatz solle 125 bis 128 Mio. EUR betragen, das EBIT 105 bis 108 Mio. EUR, das EBT (ohne Bewertung): 50 bis 52 Mio. EUR. Die FFO (Funds from operations) würden bei 1,38 EUR bis 1,43 EUR je Aktie erwartet. Wegen Verwässerungseffekten durch die Kapitalerhöhung würden die FFO je Aktie leicht nach unten angepasst.

Für das Jahr 2009 gehe man zudem davon aus, dass die Werte der Immobilien leicht nach unten angepasst werden müssten, da der Leerstand der Immobilien nach Erachten der Analysten steige und damit die Bewertung der Shoppingcenter unter Druck komme. Das Wachstum über das Jahr 2009 hinaus sollte vor allem durch die bis dahin getätigten Akquisitionen bestimmt werden sowie aus dem Wachstum der ausgebauten Center in Dresden und Frankfurt. Für diese Projekte sollten 2009 Investitionen von circa 30 Mio. EUR und für 2010 circa 40 Mio. EUR erfolgen.

Ab dem Jahr 2010 oder 2011 ändere sich der Rechnungslegungsstandard lAS 31. Dies wirke sich auf den Geschäftsabschluss der Gesellschaft aus. Bisher könne man die Center, bei denen man bis zu 50% halte, anteilig durch die eigene Gewinn- und Verlustrechnung buchen. Zukünftig würden nur noch die anteiligen Gewinne aufgezeigt. Damit würden die Umsätze auf Konzernebene geringer ausfallen, die Gewinne vor Steuern würden unberührt bleiben.

Das Unternehmen werde sich auch in Zukunft auf erstklassige Shoppingcenter konzentrieren, was für den Investor ein hohes Maß an Visibilität bedeute.

Das Geschäftsmodell der Deutschen EuroShop habe sich in der aktuellen Marktlage als solide erwiesen, was sich nicht zuletzt in der Entwicklung der Aktie widerspiegele. Verglichen mit anderen Unternehmen in der Immobilienbranche habe sich dieser Wert stabil entwickelt.

Blicke man auf die Kursentwicklung im vergangenen Jahr, so stelle man fest, dass das Unternehmen durch alle Marktphasen mit einer moderaten Kursentwicklung gekommen sei. Nach Erachten der Analysten sollte dies auch auf absehbare Zeit hinaus so beibehalten werden können.

Beim aktuellen Aktienkurs stufen die Analysten vom Bankhaus Lampe die Aktie der Deutschen EuroShop von "kaufen" auf "halten" herab und bestätigen ihr Kursziel von 26 EUR. (Analyse vom 09.10.2009) (09.10.2009/ac/a/d)




Erweiterte Funktionen
Artikel drucken Artikel drucken
Weitere Analysen & News mehr
16.01.2020, ZertifikateJournal
MINI-Future Short auf Deutsche EuroShop: Das Marktumfeld bleibt schwierig - Optionsscheineanalyse
04.04.2019, ZertifikateJournal
Deutsche Euroshop: Mutige bringen sich mit dem Turbo in Stellung - Optionsscheinenews
15.05.2014, HSBC Trinkaus & Burkhardt
Neue Turbo-Optionsscheine auf Deutsche EuroShop - Optionsscheinenews
16.01.2014, HSBC Trinkaus & Burkhardt
Neue Turbo-Optionsscheine auf Deutsche EuroShop - Optionsscheinenews
02.02.2007, X-markets by Deutsche Bank
Neuer Wave XXL Call auf Deutsche EuroShop
 

Copyright 1998 - 2026 optionsscheinecheck.de, implementiert durch ARIVA.DE AG